Die Bewerbungsmappe hat es in sich. Was reinkommt, damit sie gut ankommt, verraten wir Dir hier.

Saubere Klappe und viel dahinter: So wünschen sich die meisten Personaler die Bewerbung. Diesen Wunsch solltest Du erfüllen. Denn mit der richtigen Bewerbungsmappe kannst Du Deinem Ausbildungsplatz schon ein gutes Stück näher kommen – nämlich zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Ganz einfach ist die Erstellung der Mappe allerdings nicht. Sie soll zwar individuell, aber auch nicht zu abgehoben sein. Sicher, es gibt immer wieder Geschichten von „Guerilla“-Bewerbungen in Pizza-Kartons oder Grußkarten mit Grinsefrosch – in 99 Prozent der Fälle ist das nicht der richtige Weg, um Dich als kreativen Kopf in Szene zu setzen. Trotzdem muss sie punkten. Und da gilt eben dann doch der oft strapazierte Satz: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.

Die „Hardware“ ist eine Klemmmappe, leicht und gut handhabbar, am besten in dunkelgrün oder dunkelblau. Eselsohren und Schmutzflecken drauf – vergiss es, dann brauchst Du die Bewerbung gar nicht abschicken. Benutze DIN-A-4-Papier, eine einheitliche Schrift, und achte darauf, dass die Seiten gleich mit wiederkehrenden Elementen gestaltet sind.

Die Grundlagen sind geklärt. Jetzt geht’s ans Eingemachte. Denn die Mappe soll ja mit Leben gefüllt werden.

Das Deckblatt ist kein Muss, aber auch kein Fehler. Das Foto darf in Deutschland zwar nicht mehr verlangt werden, ist aber immer noch üblich. Auch hier gilt: Form wahren. Niemand will Dich im Urlaub oder andere Schnappschüsse sehen – investiere das Geld in professionelle Fotos. Es wird sich lohnen. Das Foto gehört auf die erste Seite des Lebenslaufs rechts oben, oder eben auf das Deckblatt, aber weder an den Fuß der Unterlagen noch sonst wo hin.

Im nächsten Schritt kommt das Anschreiben – wenn Du hier Deinen bisherigen Lebenslauf nacherzählst, hast Du wahrscheinlich eher schlechte Karten. Kein Personaler will sich langweilen (dazu auf der nächsten Seite mehr). Also mach’ Dir Gedanken, wie Du für Dich idealerweise werben kannst, und warum man Dir den Platz geben sollte. Der Prozess kann und muss wahrscheinlich ein wenig dauern. Zum guten Schluss müssen der Lebenslauf – in tabellarischer Form – und Kopien von Zeugnissen und Praktika angehängt werden.

Das muss rein:

  1. Bewerbungsschreiben
  2. Tabellarischer Lebenslauf
  3. Kopie des letzten Schulzeugnisses
  4. Bescheinigungen von Praktika oder Kursen (Kopien)
  5. Foto (freiwillig)