Leistungsbereitschaft und Ehrgeiz, das sind die zwei Eigenschaften die wir in unserer Region bei großen und kleinen Unternehmen gesucht haben. Gefunden und für sehr gut befunden haben wir dieses Jahr Max und Josipa

Denkt man an einen 21 jährigen kreativen Gitarristen, der nebenbei für sein Leben gerne kocht, so würde man nicht gerade auf die Idee kommen, dieser Jemand könnte sich im Moment in seinem 4. Semester, also schon fast auf der Zielgeraden zu seinem Bachelor in der Energiewirtschaft befinden; Und das auch noch mit Bravour!

Doch dieser stimmgewaltige Gitarrist ist Max und das ist seine Geschichte:

Azubi des Jahres
Max Leurle begann mit 19 Jahren sein Duales Studium Energiewirtschaft bei der MVV Energie in Mannheim. Er selbst wusste damals mit 18 Jahren noch nicht wirklich, ob dieser Studiengang das Richtige für ihn ist, doch interessiert war er alle mal. Als er dann feststellen
durfte, dass die MVV sogar aktiv an den Inhalten und der Gestaltung des Lehrstoffs beteiligt war, wurde für ihn klar: „Da will ich hin!“

Schon beim Assessmentcenter konnte er Einblicke in die Betriebsatmosphäre gewinnen, was ihn in seiner Entscheidung eindeutig bekräftigte. Hier sah er seine große Karrierechance. Heute befindet er sich in seinem zweiten Ausbildungs- und Studienjahr und er
bereut keinen Schritt, den er in diese Richtung gegangen ist.

Das Studium hat ein weit gefächertes Spektrum an Lehrinhalten, was Max nicht nur in seinen Theoriephasen an der DHBW in Mannheim zu spüren bekommt: „Der Studiengang ist eine Mischung aus Technik, Wirtschaft und Recht. Genau das sind
auch die grundlegenden Säulen in der Energiewirtschaft. Auf diese Hauptbereiche stößt man in der Praxisphase in seinen Projekten immer wieder und somit gelingt es die theoretischen Grundlagen oft zu festigen.“

Besonders Spaß hat Max an Meetings und Besprechungen. Viel Abwechslung und Schwung, das ist ihm wichtig und genau das widerfährt ihm bei der MVV. Doch nicht nur das: Eigenverantwortung wird hier groß geschrieben. Max hat neben seinen alltäglichen Aufgaben, die sein Studium schmücken, noch die Position als Projektleiter einer Fördergruppe für Azubis und Studenten inne. Seit einem halben Jahr beschäftigt er sich mit der Planung und Umsetzung eines großen Schülerevents bei dem ca. 100 Schüler verschiedener Klassen erwartet werden. Als Projektabschluss ist sogar ein dreiwöchiger Englandaufenthalt der Gruppe geplant.

Max ist auffällig talentiert, was den persönlichen Kontakt angeht. Charmant beschreibt er sich selbst als „Schwätzer“ doch steckt hier eindeutig mehr dahinter. Nicht umsonst wurde er von seinem Arbeitgeber zum Projektleiter der Fördergruppe ernannt. „Man bekommt im Studium oder auch in der Ausbildung nur selten die Chance ein großes Projekt mit Projektplan, Zeitplan und Budgetplan über einen längeren Zeitraum eigenständig als Team zu verwirklichen. Das ist unheimlich spannend, aber auch anstrengend. Mir persönlich machte vor allem die Projektorganisation, Koordination der einzelnen Arbeitspakete und die Zusammenführung dieser
in das Gesamtprojekt sehr viel Spaß.“ So fordert und fördert die MVV ihren Azubi beziehungsweise Studenten des Jahres.

 

Josipa Plesic ging für das Familienunternehmen Karl Berrang ins Rennen um den Titel als beste Auszubildende der Region und gewann durch ihr Talent für Sprachen sowie das Engagement für Ihren Betrieb. Wer kann schon von als Kauffrau für Groß und Außenhandel behaupten 6 Sprachen fließend zu sprechen? Deutsch, Kroatisch, Englisch, Spanisch, Japanisch und Chinesisch sind ihre Fachgebiete.

Ihr großes Interesse und ihre Vorliebe für Ostasien brachte sie schon während der Schulzeit dazu, auf eigene Faust Japanisch zu lernen und bis heute in Kursen der Abendakademie zu vertiefen. Selbstverständlich hat sie sich von der Kultur Japans inspirieren lassen und ein simples aber dennoch effektives Berufsmotto übernommen: Wer erfolgreich sein will, muss hart arbeiten.
Dank diesem Motto und ihrem Ehrgeiz übersteht sie auch stressige Tage im Betrieb mit Leichtigkeit. Ihr Wissensdurst half schon während dem Bewerbungsgespräch bei Berrang zur Übernahme, denn sie war perfekt vorbereitet und überraschte Ihre Gesprächspartner mit geballtem Wissen über ihren zukünftigen Ausbildungsbetrieb.

Heute, obwohl noch nicht fertig ausgebildet, unterstützt sie ihr Team als vollwertige Mitarbeiterin. Sie erweitert auch aktiv ihren Horizont und lernt Chinesisch für den Betrieb um in den nächsten Jahren in einer Tochterfirma der Karl Berrang GmbH in Shanghai arbeiten zu können.

Eine kaufmännische Ausbildung mit interessanten Aspekten sollte es sein, dafür stellte das Abitur auf dem Wirtschaftsgymnasium die Weichen und durch Hörensagen aus der Familie war ihr klar dass sie zu Berrang gehen wollte. Als Auszubildende übernimmt sie jetzt schon selbstständig Anfragen von Kunden und schreibt auch Angebote für diese. Durch Interessenten aus verschiedenen Bereichen der Industrie kommt hier viel Abwechslung zu Stande. Denn Berrangs Schrauben werden nicht nur bei Kleinteilen benötigt, sondern auch um schwere Maschinen wie z.B. Traktoren am Laufen zu halten. Das hat uns Josipa vor Ort mit einer 7kg schweren und
40cm langen Maschinenschraube vor Augen geführt.

Doch sie ist nicht die einzige Auszubildende, die tatkräftig unterstützt wird. Mithilfe von regelmäßigen, internen Workshops und Lehrgängen wird gesorgt dass Azubis bei Berrang ständig ihr Wissen erweitern um optimal für den späteren Beruf
vorbereitet zu sein.