Echte Heldensache! Seine Mission: Jeder Person helfen, sich in ihrem ganzen Bewegungsradius schmerzfrei bewegen zu können!

Vom World of Warcraft Gamer zum Superhelden!

Patrick Laubender. Ein Business Adonis in seinem Element. Ausbildung: Duales Studium im Bereich Fitnessökonomie beim Venice Beach in Mannheim.

Unser Held des Jahres. Mission: Jeder Person helfen, sich in ihrem ganzen Bewegungsradius schmerzfrei bewegen zu können!
Super Noten, super Arbeitsmoral, super Verantwortungsbewusstsein. Das haben wir schon bei unserem Covershooting bemerken dürfen: Hat jemand vom Team eine Frage, wendet er sich natürlich direkt an Patrick. Ein Superheld, wie er im Comicbuche stünde.
Doch wie kam es dazu? Wie wurde aus einem ehemaligen World of Warcraft Zocker ein sportbegeisterter dualer Superman?

Patrick ist 22 Jahre alt. Früher war er ein begnadeter Stubenhocker. Seine Freizeit bestand größtenteils aus WOW und anderen Games. Heute studiert er Fitnessökonomie. Denn irgendwann machte es klick! Warum sollte man denn den ganzen Tag zuhause verbringen, wenn man sich doch auch anders beschäftigen kann? „Das waren dunkle Zeiten meiner Vergangenheit“, erzählt uns Patrick mit einem beschämten Grinsen. „Heute verbringe ich die Zeit lieber mit meinem Training oder bilde mich selbst weiter um besser auf meinem Gebiet zu werden.“

Aber jetzt mal von Anfang an: Nachdem sich Patrick dazu entschlossen hatte, mehr aus seinem Leben und seiner Freizeit zu machen, hat er begonnen, sich dem Sport zu widmen. Crossfit. Das ist sein Ding. Eine Mischung aus Gewichtheben, Schwimmen, Leichtathletik und Turnen. Patrick machte sein Abitur an einem Gymnasium in Schifferstadt. Danach studierte er 4 Semester lang Chemie und Sport auf Lehramt, bis er dann bei verschiedenen Studien-Praktika bemerkte, dass die Schule sein Leben nicht vollends ausfüllte. Er wollte einfach mehr.

Und wie er dann zu seinem jetzigen Studium kam?

„Ich wurde von einem Studioleiter angesprochen, ob ich mir nicht vorstellen könnte, ein Studium bei ihnen zu machen. Und da ich schon immer etwas Sportliches machen wollte, und vor allem Menschen durch den Sport ein neues Lebensgefühl vermitteln wollte, kam es mir sehr entgegen“, Patrick wurde also gescoutet! Im Oktober 2014 begann er mit seinem Studium. Er ist also gerade mal im zweiten Semester. Doch auch, wenn er noch ein kleiner Frischling ist, hat er im Betrieb schon einiges geleistet. Bei zwei Neueröffnungen hat er mitgewirkt. „Ein Studio habe ich von 0 auf 100 mit aufgezogen“, erklärt er stolz.

So viel Arbeit, dazu noch der ganze Sport – Wie sieht denn Patricks Tagesablauf aus?
Im Studio angekommen, absolviert er zunächst sein Training und stärkt sich kulinarisch für den Tag. Sein Arbeitstag besteht im Moment größtenteils aus Personal Trainings.

2-4 Stück jeden Tag. Zwischendrin oder danach geht er durch das Studio und unterstützt trainierende Mitglieder durch Knowhow und Hilfestellungen.

Denn beim Sport kann man sich leicht verletzen, erklärt Patrick:

„Entzündungen oder Risse in der Kniescheibe, Bandscheibenvorfall, Schultersprengung und und und…unkontrollierter Sport kann sehr gefährlich sein.“
Zum Glück ist unser Held immer anwesend, um die Menschheit vor sich selbst zu retten!

Schaut man sich Patricks Figur an, wird man von Muskeln ja quasi überrollt. Steroide?
Natürlich nicht! Patrick selbst hatte noch nie Kontakt zu solchen Substanzen, denn er kennt die Risiken: „Langfristig kannst du impotent werden, bekommst ein vernarbtes Gewebe und sogenannte Roide

Rage – ein extrem erhöhtes Aggressionsverhalten -, wenn du es falsch machst. Oder du nimmst einfach nur extrem an Fett zu, statt an Muskelmasse.“
Jedoch kennt er einige Personen, die diese Risiken eingehen, um noch muskulöser, noch „breiter“ zu werden. In manchen Fällen versteht er diese Menschen sogar: „Ich finde es immer schwierig, ein Statement zur Nutzung zu geben, da es von der Situation abhängt. Ein Leistungssportler beispielsweise, der durch seinen Sport seine Familie ernährt und solche Substanzen nehmen muss, um auf seinem Level zu bleiben, verstehe ich. Jedoch verstehe ich die „Freizeitsportler“ nicht, die ohne davon abhängig zu sein, nur wegen ein paar Gramm Muskelmasse, die sie durch hartes Training auch so bekommen hätten, zu solchen Mitteln greifen. Das ist für mich unbegreiflich!“

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Wenn schon keine Steroide, was frühstückt denn dann solch ein Sportler?

„Um ehrlich zu sein ist das Frühstück für mich die schwierigste Mahlzeit am Tag“, schmunzelt Patrick. Denn er muss sich für den Tag stärken, selbst wenn sein Hungergefühl zu dieser Tageszeit auch häufig streikt. Doch Eier mit Bacon, das geht immer, trotz fehlendem Hunger, meint er. „Gott, ich liebe Eier mit Bacon.“ Zusätzlich einen Shake bestehend aus Milch, Erdnussbutter, gefrorenen Früchten und einer Banane, und der Sportstudent ist fit für den Tag. Eine richtige  Herausforderung. Heldensache eben!

Und was macht Venice Beach für seine Superhelden?

„Bei internen Fortbildungen  werden wir immer wieder aufs Neue auf den aktuellsten Stand gebracht. Uns werden außerdem viele Möglichkeiten eröffnet, wie beispielsweise die Teilnahme an verschiedenen Summits. Der „Perform Better Summit“ in München zum Beispiel. Eine Zusammenkunft von Fitnessbegeisterten, Trainern, Sportärzten und sämtlichen Spezialisten der Sportbranche. Hier werden Trainings gemacht und Vorträge gehalten. Man lernt so viel dazu, was man dann schließlich an seine Kunden und Kollegen weitergeben kann. Insofern hat man wirklich viele Gelegenheiten, sich auch außerhalb der Uni fortzubilden, wenn man sich nicht nur in der Rolle des Nehmens sondern auch in der des Gebens sieht.“

Die Kunden sind in Patricks Branche ja völlig unterschiedliche, haben jedoch meistens denselben Wunsch: Ästhetisch, sportlich und gesund zu werden. Gibt es da hoffnungslose Fälle?

„Hoffnungslose Fälle gibt es meiner Meinung nach nicht. Jeder Mensch hat ein Potenzial in sich, aber viele wissen einfach nicht, wie sie es richtig einsetzen sollen.“ Und dafür gibt es Patrick und seine Kollegen! Die Avengers der Fitnessbranche, der Zusammenschluss der Besten mit der Bestimmung, die Menschen vor unnötigem Schmerz zu bewahren. /jor

 

Der Aufbau des Studiums

Abschluss: Bachelor of Arts Fitnessökonomie

Qualifikation zu: Führungskraft in Fitness- und Gesundheitsunternehmen

Spätere Aufgaben: Leitung strategischer und operativer Ebene, Mitarbeiterführung, Konzeption und Umsetzung von Fitnessprogrammen

Inhaltlicher Schwerpunkt: BWL

Aufteilung in 4 Module:
1. Trainingswissenschaft
2. Naturwissenschaft
3. Gesundheitswissenschaft
4. Wirtschaftswissenschaft