Facebook hat 27,38 Millionen registrierte Nutzer in Deutschland. Wie hoch ist da die Chance, dass auch dein potentieller oder aktueller Chef dabei ist? Richtig, sehr hoch.

Blamier dich nicht online!

Die meisten Personaler, die dich auch einstellen, werden dich vorher googeln. Höchstwahrscheinlich finden sie dann auch dein Facebook-oder Twitterprofil. Falls deine Bewerbung Erfolg hatte, stellen sich in den sozialen Medien immer noch Gefahren.
Der Klassiker: die Freundschaftsanfrage von deinem Chef. Annehmen oder lieber ignorieren? Eine universelle Antwort können wir dir nicht geben. Jedoch solltest du dir die Frage stellen, wie viel Privates du von dir selbst preisgeben willst. (In manchen Fällen musst du dir auch überlegen, wie viel du von deinem Chef wissen willst). Falls du bemerkt hast, dass es deinem Chef wichtig ist mit dir in den sozialen Netzwerken verbunden zu sein, du dich aber dagegen entschieden hast, dann suche das Gespräch mit ihm und erkläre, weshalb du es nicht möchtest.

Übrigens: Die private Nutzung von Facebook, Twitter & Co ist in den meisten Betrieben nur geduldet. Die Nutzung stellt einen Kündigungsgrund da, falls es im Arbeitsvertrag ausdrücklich untersagt ist. Selbstverständlich solltest du negative Äußerungen über deinen Betrieb, Chef oder Kollegen unbedingt lassen. Poste am besten nichts, was du nicht auch laut aussprechen würdest!

Finde ein richtiges Maß und übertreibe es nicht. Facebook und andere Social-Media-Plattformen dürfen deine Tätigkeiten im Job weder behindern noch beeinträchtigen. Beschränke deine privaten Aktivitäten am besten auf deine Pausen. Auch dein Smartphone sollte den Arbeitstag in deiner Tasche verbringen. Das ständige Checken nach neuen Nachrichten, oder das Tippen auf deinem Handy kann als störend und unfreundlich empfunden werden. /js

 

Tipps:

1. Googel dich selbst! Was du siehst, sieht auch jeder andere! Partybilder oder Bilder mit Alkohol oder Drogen sollten selbstverständlich nicht erscheinen.


2. Achte darauf, welche Art von Bildern du hochlädst und lösche alte, unvorteilhafte Bilder.

3. Denke über strengere Privatsphäre-Einstellungen nach! Unter diesen Einstellungen können meist auch einzelne Personen ein – oder ausgeschlossen werden.


3. Verwende in Blogs und Foren eher Pseudonyme als deinen richtigen Namen.
Meinungen sind verschieden und können sich ändern, leider vergisst das Internet so schnell nichts.