So etwas gibt es nur in der Musikstadt Mannheim, der UNESCO City of Music: ein Gründungszentrum für Startups speziell aus der Musikbranche.

 

Mit einem Jahresumsatz von über 17,3 Milliarden US-Dollar und einer enormen gesellschaftlichen Präsenz gehört die Musikindustrie zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen weltweit.
Um dieses Potenzial zu nutzen und Mannheim noch mehr als „Standort der Musikindustrie“ zu festigen, wurde 2004 im Mannheimer Jungbusch der Musikpark eröffnet, finanziert durch die EU, das Land Baden-Württemberg und der Stadt Mannheim.

Der Musikpark Mannheim ist das erste und bisher einzige Existenzgründungszentrum für die Musikbranche in Deutschland. Rund 60 Firmen aus allen Bereichen musikorientierter Kreativwirtschaft sind auf einer Gesamtfläche von über 6.000 qm angesiedelt und haben über 200 Arbeitsplätze geschaffen. Der Musikpark ist damit eines der leistungsfähigsten Kompetenzzentren im Kreativbereich in Deutschland. Der jährliche Gesamtumsatz aller Unternehmen beläuft sich auf 20-25 Millionen Euro.

Hört man seinen Lieblingssong, so sind daran nicht nur der Sänger und der Produzent beteiligt. Der Aufwand hinter einem einzigen Song ist enorm. Zwischen fertigem Song des Künstlers bis zur Veröffentlichung ist es ein weiter Weg: Haben die Sänger, Songwriter und Produzenten den Track fertig, geben sie ihn weiter an ein professionelles Studio, dort wird er dann „radiotauglich“ gemacht. Im Anschluss nimmt eine Plattenfirma den Song unter Vertrag und entwickelt ein Vermarktungskonzept, um mit dem Lied so viele Hörer wie möglich zu erreichen. Es wird ein Cover erstellt, Fotoshootings mit den Künstlern, CD-Herstellung und weltweite Marketingaktionen stehen an. Anschließend wird das „fertige Produkt“ an alle Partner-Radiostationen und Streaming- und Verkaufsportale ausgesteuert und am „Release Date“ erstmalig für den weltweiten Gebrauch veröffentlicht. All das kann schnell mal mehrere Monate und hunderte Arbeitsstunden in Anspruch nehmen.

Der Musikpark Mannheim beherbergt fast alle Firmen und Berufsgruppen, die an diesen Prozessen bis zum Songrelease beteiligt sind: Grafikdesigner, Konzertveranstalter, Radiosender, Clubbesitzer, Tonstudios, Werbeagenturen und Künstlermanagements. Wo eignet es sich also besser in die Musikbranche einzusteigen, als dort?

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