Bei uns im Mannheimer Morgen waren diese Woche die Gesundheitstage. Das ist eine super Sache! Das Unternehmen zeigt Interesse am Wohlbefinden der Mitarbeiter und die Kurse bringen auch ‘ne Menge Spaß beim Ausprobieren.

Während unseren Gesundheitstagen werden verschiedenste Kurse angeboten, zu denen man sich im Voraus anmelden kann. Business-Yoga, Brainflow, Achtsamkeitstraining sowie eine Massage waren unter anderem zur Auswahl dabei.

Ich selbst war zum Beispiel in dem Kurs Brainflow. Der Name klang für mich spannend und so machte ich mich auf zum 40 minütigen Kurs.
Tina, unsere Kursleiterin, erklärte uns zu Beginn der Stunde den Sinn und Zweck der Übungen. Beim Brainflow geht es darum, seine rechte und linke Gehirnhälfte zu beanspruchen und miteinander arbeiten zu lassen, um seine volle Gehirnleistung in einen sogannten „Flow“ zu bringen. Die Übungen sind für alltägliche kleine Pausen im Arbeitsleben gedacht und fördern die Konzentration.

Zum Aufwärmen haben wir mit einer lockeren Armschwingübung angefangen, bei der man vorne eine Faust ballt und hinten die Hand streckt.
Es folgte ein Spiel, bei dem wir den Richtungs-Anweisungen von Tina folgen sollten.  Einen Schritt nach „rechts“, „links“, „vorne“ oder „hinten“. „Das ist ja einfach“, dachte ich! Doch schließlich wurden die Befehle durch verschiedene Farben ersetzt. Zum Beispiel war die Farbe „blau“ der Befehl einen Schritt nach „rechts“ zu machen.  Das hatte bei mir auch noch ganz gut geklappt. Daraufhin aber wurden die Befehle mit Zahlen ausgetauscht. Nun war zum Beispiel „links“ die Zahl „4“. Hier wurde es für mich schon schwieriger. Tina erklärte uns schließlich, dass Menschen, die sich besser an Farben orientieren, eher mit der rechten Gehirnhälfte arbeiten und diejenigen, die sich besser an Zahlen orientieren, eher mit der linken Gehirnhälfte denken. Ich nutze dann wohl eher meine rechte 😉

Nun schon gut aufgewärmt widmeten wir uns verschiedenen Bällen. Da wir ja beim Brainflow beide Gehirnhälften beanspruchen wollen, geht es bei den Übungen viel über Kreuz. Die Arme werden über Kreuz gelegt, die Bälle über Kreuz geworfen, oder sogar beides gleichzeitig. Da wurde es doch verflixt kompliziert. Auch in Partnerarbeit konnten wir verquer denken lernen und je mehr Fehler passierten und je mehr Bälle durch den Raum flogen, desto lustiger wurde es.
Übrigens, das Herz auf dem Beitragsbild ist ein Anti-Stress-Ball, den wir nach dem Kurs geschenkt bekommen haben. Da haben wir alle was zu kneten, wenn der Alltag mal wieder stressig wird…

Nach dem Kurs sind wir direkt zum abgehn!-Meeting gegangen und konnten durch unsere Aufmerksamkeit und Gedankenflüsse glänzen 😀

Mein Fazit: Man sollte sich mehr Gedanken machen, wie man sich und vorallem seinen Kopf fit halten kann. Für das Unternehmen sind solche Tage also sehr wichtig, da die Mitarbeiter so lernen, ihre Leistung auf Hochtouren zu bringen 🙂