Bei den „hackdays“, die vom 14.02.-17.02. in Mannheim stattfanden, waren auch etablierte regionale Firmen beteiligt.

 

In den Räumen des Mafinex Technologiezentrums sah man kleine Gruppen aus meist internationalen Programmierern und Programmiererinnen zusammensitzen, die an ihren Computer Befehle eingeben und sich über Logarithmen und Codes unterhalten.

Es wurde größtenteils Englisch gesprochen, die einzig erkennbaren Hilfsmittel schienen bunt beklebte Laptops und eine Menge Kaffee zu sein. Das Grundprinzip des Events ist ein Wettbewerb:

Knapp 200 Computer-Asse beschäftigen sich in kleinen Gruppen mit einer konkreten Fragestellung aus dem Bereich der Digitalisierung. Gestellt wurden diese „Challenges“ von acht in der Region etablierten Unternehmen. Mit dabei waren unter anderem BASF, SAP, John Deere, aber auch die Mediengruppe Dr. Haas („Mannheimer Morgen“,„abgehn!“). Ziel war es, einen der Preise für die beste Präsentation, das beste Programm und den Publikumsliebling zu gewinnen.

„Die Stimmung ist inspirierend, kompetitiv, aber sehr gut“, so beschrieb ein Teilnehmer die Atmosphäre der Veranstaltung. Die Aufgaben der acht Unternehmen, die es zu lösen gab, waren sehr vielfältig: Die Bilfinger-Projektgruppe arbeitete zum Beispiel an einer intelligenten Suchmaschine, die miteinander verknüpfte Dokumente, Pläne und Bilder in einem Informationsnetz darstellt. Die BASF hingegen gab den Auftrag eine Art digitalen Gesundheitsassistenten zu entwickeln. Auch die Mediengruppe Dr. Haas forderte ihrer Projektgruppe einiges ab. Die Aufgabenstellung war einen Ansatz zu finden, wie man lokale Nachrichten, Veranstaltungen und Audiodateien aus dem „Mannheimer Morgen“ am besten mit dem digitalen Sprachassistenten Alexa verknüpfen kann.

Neben dem Ziel, dass Talente und lokale Unternehmen sich kennenlernen, war die Grundidee der „Hackdays“, dass „etwas Messbares am Ende steht. Also mehr tun als nur erzählen“, wie Oliver Brümmer, der Initiator der Veranstaltung, berichtet. Dementsprechend eindeutig war auch der Slogan des Hackertreffs: „Go big or go home!“. Nach zwei Tagen des Tüftelns und Programmierens wurden schließlich die Gewinner auserkoren. Das Team der Rhein-Neckar Löwen gewann den Preis für die beste Präsentation, in der sie Konzepte herausarbeitete, wie man Fans noch mehr in die Mannschaft integrieren kann. Den Preis für die beste Problemlösung ging an das Projektteam von Pepperl+Fuchs, die die Fußballligen des DFBs unter dem Gesichtspunkt neu zuschnitten, dass Mannschaften möglichst kurze Fahrtdauern benötigen. Die Heidelberger Digital Unit (zu Heidelberg Druckmaschinen zugehörig) wurde als Publikumsliebling für die Visualisierung der Produktivität von Druckereien gekürt.

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