“Eine wirklich schöne Veranstaltung, sehr informativ, individuell und persönlich” – das war das erste Feedback unserer Besucher, die an unserem ersten Ausbildungsinformationstag am Samstag, den 16. Juli 2016 in der Dudenstraße teilgenommen hatten. Ein Event, das wir schon längere Zeit geplant hatten und das nun endlich zur Umsetzung kam. Das Rekrutieren im Allgemeinen, aber auch im Speziellen hinsichtlich unserer freien Ausbildungs- und Studienplätze genauso wie für unsere Volontariatsstellen gestaltet sich immer schwieriger. Nach dem Motto “Wir bewerben uns bei unseren Bewerbern in spe” müssen wir neue Wege gehen, uns ausprobieren, unter anderem E- Recruiting betreiben und ganz wichtig: Den persönlichen Kontakt zum Mitarbeiter von morgen pflegen.

Genau das haben wir an unserer Infoveranstaltung gemacht. Nach einer Begrüßung der Gäste starteten im Präsentationsraum Impulsvorträge zu den Berufsbildern, die wir bei der Mediengruppe Dr. HAAS anbieten. Schon hier suchten die Ausbildungsverantwortlichen den Dialog zum Publikum. Parallel dazu konnten sich die Besucher im Foyer an den jeweiligen Ständen, individuell Informationen beschaffen. Die ganz persönliche Beratung kam hierbei nicht zu kurz. Sowohl Ausbildungsverantwortliche als auch unsere Azubis/Studenten haben sich für jeden potenziellen Bewerber viel Zeit genommen, was aufgrund der Teilnehmerzahl auch sehr gut möglich war.

Frau Nadja Geier, die derzeit ihre Bachelor-Arbeit über das Thema “Rekrutierungsmaßnahmen im Bereich Ausbildung” schreibt, war für die Konzeption und Umsetzung zusammen mit unseren Azubis Gina Dickerhof, Isabell Paas und Ben Katins verantwortlich. An einer damit verbundenen Umfrage für den empirischen Teil der Bachelor-Arbeit nahmen die Besucher rege teil. Die Auswertungen werden uns Rückschlüsse auf den Erfolg der Veranstaltung sowie auf weitere potenzielle Rekrutierungsmaßnahmen ermöglichen.

Negativentwicklungen am Ausbildungsmarkt muss man frühzeitig entgegenwirken. Employer-Branding ist wichtig, aber noch viel wichtiger ist es, echt und authentisch zu sein sowie durch erfahrene Ausbilder eine qualitativ hochwertige Ausbildung anbieten zu können. Scheinbar ist uns das ganz gut gelungen, denn schon am darauffolgenden Montag hatten wir die ersten Bewerbungen im Posteingang. Und wir planen weiter.
Schon jetzt wissen wir, dass auf unserer zukünftigen Agenda stehen muss: Mehr Präsenz an Schulen, Kooperationen mit Schulen und Beratungsstellen, Entsendung von Ausbildungsbotschaftern und ggf. Vor-Ort-Beratung in Sachen Bewerbung.

Sandra Reljić