Viele angehende Studierenden wollen eine profunde akademische Ausbildung, möchten aber auf Praxis während des Studiums nicht verzichten, um später besser in den Job einsteigen zu können. Die Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM) in Mannheim hat deshalb mit dem Studienmodell des geförderten Management-Studiums die Vorteile des dualen und des Vollzeitstudium miteinander verbunden. So bekommt man ein flexibles Studium mit hohem Praxisanteil.

 

Viele Unternehmen erwarten heutzutage schon von jungen Absolventen qualifizierende Berufserfahrung. Deshalb entscheiden sich immer mehr Studieninteressierte für ein duales Studium. Der Nachteil an dieser Studienform: Alle Praxisphasen werden im gleichen Unternehmen absolviert, was den Studierenden wenig Spielraum lässt, sich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren. Dabei ist es gerade in der frühen Stufe der Karriere wichtig, vielfältige Erfahrungen zu sammeln, um einen breiten Einblick in das Tätigkeitsfeld zu erlangen. Um es den Studierenden zu ermöglichen auch mal den Betrieb zu wechseln und über den Tellerrand hinauszuschauen, hat die HdWM in ihren Bachelor- und Master-Studiengängen die Praxisphasen umstrukturiert.

Die Studierenden müssen zu Anfang des Studiums kein Unternehmen mitbringen. Die ersten Semester dienen dazu, einen fachlichen Überblick zu erhalten und durch den hochschuleigenen Career Service in Kontakt zu den über 50 Partnerunternehmen zu kommen. Erst in der Mitte des Studiums werden in einem Praktikum die Weichen gestellt. Vertraglich verpflichten müssen sich sich die Studierenden aber auch dann nicht. Von Anfang bis Ende des Studiums sind sie in ihrer Wahl des Arbeitgebers vollkommen frei und können bei Bedarf zu einem anderen Unternehmen wechseln – zum Beispiel zu einem HdWM Partnerunternehmen. Die vielen Praxisphasen, die über verschiedene Semester verteilt liegen, lassen Freiraum für Experimente, um in neue Bereiche zu Schnuppern und um sich in verschiedenen Branchen auszuprobieren. Nur auf Wunsch besteht die Möglichkeit, eine langfristige vertragliche Bindung mit einem Unternehmen zu schließen.

Wer nicht nur viel Praxis, sondern auch gleich noch einen praktischen Abschluss haben möchte, findet an der HdWM ebenfalls das passende Angebot. Die BerufsHochschule ist ein ausbildungsintegriertes Studium, in dem man während des Bachelor-Studiums eine vollwertige Berufsausbildung absolvieren kann. Der begehrte Doppelabschluss kann in nur 4 Jahren eng verzahnt und aufeinander abgestimmt erworben werden. Dieses Konzept wurde mit der IHK Rhein-Neckar, der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald entwickelt. Ebenfalls waren drei Berufsschulen in Mannheim und Heidelberg an der Entwicklung maßgeblich beteiligt: die Eberhard Gotthein Schule, die Julius-Springer-Schule sowie die Max Hachenburg Schule. Für das Programm stehen Praxispartner aus verschiedenen Branchen zur Verfügung, zu denen der Career Service aktiv vermittelt.