Bevor Du Deine Bewerbung formulierst, musst Du wissen, was Du vor hast.

Dein Anschreiben muss abgehn’ – das steht fest. Es ist die Chance zum Glänzen. Und gleichzeitig der prägendste Eindruck, den ein Personaler vor der Einladung zum Vorstellungsgespräch – die ja Sinn und Zweck der ganzen Arbeit ist – von Dir bekommt. Stichwort Arbeit: Hoffentlich hast Du Dich vor dem Verfassen des Anschreibens mit dem jeweiligen Unternehmen, dem Berufsbild und vor allem mit Dir auseinandergesetzt. Geh’ in Dich. Genau das musst Du nämlich rüberbringen. Überlege und erkläre, warum Du Dich auf diesen Ausbildungsplatz in diesem Unternehmen bewirbst. Erläutere, warum Du Deiner Meinung nach die Stelle bekommen solltest. Formuliere nicht fordernd, aber auch nicht zu defensiv. Übertreiben solltest Du dabei nichts, Beschönigen ist ebenfalls tabu, sei ehrlich – Du willst ja beim Treffen keinen Schiffbruch erleiden. Verzichte beim Schreiben auf unnötige Ausführungen, in der Kürze liegt die Würze. Mehr als eine DIN-A-4-Seite ist eh’ nicht Platz. Also: Halte Dich knapp. Vermeide verschachtelte Sätze und Wiederholungen. Floskeln langweilen – und formale Fehler sind ein K.o.-Kriterium.

Ein Tipp zum Schluss: Lass’ nochmal jemanden, der Dich und Deine Ziele kennt, die ganze Geschichte in Ruhe lesen. Dann hast Du eine zweite Meinung und eine Qualitätskontrolle.